Das Phänomän KUNO hat in der Vergangenheit sicher mehr Aufsehen erregt, als irgend eine sonstige Geschichte es vermocht hätte. Wir versuchen auf dieser Seite einen Überblick zu geben über Kuno, den legendären Killerwels aus dem Mönchengladbacher Volksgartensee.(Kuno-See)

DIE GESCHICHTE VON KUNO


Woher alles kam und wie es geschah, kann niemand mehr ganz genau sagen.
Wahrheit oder Mythos, wer weiß es heute noch.
Und weil es so geheimnisvoll ist, aufregend, berauschend, starren heute noch immer Menschen ins schwarze Wasser. Immer auf der Suche nach KUNO, dem Killerwels aus dem Mönchengladbacher Volksgartensee.
Einen jungen Dackel soll er verspeist haben, Anfang Oktober 2001 soll es gewesen sein.
Den kleinen Freund einer alten Oma, die nichtsahnend die letzten warmen Herbsttage zu einem Spaziergang um den Volksgartenweiher nutzte.
Was danach folgte war ein Riesenspektakel der deutschen Medienlandschaft.
Funk, Fernsehen und Zeitungen stürzten sich auf die Geschichte von KUNO, und machten den Mönchengladbacher Volksgartenweiher für einige Wochen zum In-Thema in Deutschland. Das spanische Fernsehen kaufte Bilder, Australiens Zeitungen druckten Meldungen und beim städtischen Gärtner meldeten sich amerikanische Journalisten.
Das konnte doch alles nicht war sein? Es gibt Welse im Volksgartenweiher, das wissen die Angler. Der Wels ist ein durchtriebener Bursche. Er hat kleine Augen, mit denen durchsucht er die Nacht. Er hat sechs knorpelige Barthaare, mit denen tastet er nach Beute. Er schläft am liebsten im Schlamm. Der Wels ist der Penner unter den Fischen. Ewig unrasiert, ewig lüstern auf junges Fleisch. Man kann sich gut vorstellen, dass er nach dem Verschlingen der Beute feucht rülpst. Könnte die Killerwels-Geschichte also stimmen?
Es gibt eine Frau, nennen wir sie mal "Zeugin", die alles beobachtet haben will.
Killerwels Kuno, den Dackel, das Frauchen. Sie hat alles gesehen.
Soweit die Geschichte von Kuno, dem Killerwels aus dem Volksgartensee.
Ein Märchen wurde uraufgeführt in Mönchengladbach, so schauerlich, so fröstelnd schön,
es muss einfach wahr sein, es ist wahr.

und wie sie weiter ging......

Am 08.10.2001 soll ein im Volksgarten-Weiher der Stadt Mönchengladbach lebender Fisch den Dackelwelpen einer älteren Dame gefressen haben. Eine Augenzeugin, die mit ihren beiden Kindern am Weiher war, bestätigte diesen Vorfall. Trotz Zweiflern, die diese Nachricht als Werbe-Gag abtaten - in Weihernähe liegt das Volksgarten-Restaurant -, interessierten sich bald alle möglichen Medien für den Fisch. Schnell mutmaßte man, dass es sich um einen großen Wels handeln müsse, den Fremde als Jungtier in den Teich geworfen hatten. Welse können immerhin bis zu drei Meter Länge und 250 Kilogramm Gewicht erreichen.

Von den Medien wurde der Fisch rasch mit reißerischen Namen wie "Bestie vom Volksgartenweiher" oder "Killerwels" tituliert. Nicht nur die Rheinische Post, sondern auch der Kölner Express, der Westdeutsche Rundfunk und sogar CNN-Canada sowie andere Medien brachten Meldungen.

Es wurde mehrfach versucht, den "Killer-Wels" zu fangen. Am 13.10.2001 versuchten es Mitglieder des Anglervereins Mönchengladbach, blieben jedoch ohne Erfolg. Alf Beck von der Rheinischen Post berichtete bereits einen Tag zuvor, dass sich mittlerweile auch eine Gruppe gegen die Jagd des Fisches und für den Erhalt seines Lebens stark machte. Verschiedene Zoos hingegen hätten die Aufnahme des Fisches abgelehnt, da sie nicht ausreichend Platz für einen solch großen Fisch aufbringen könnten. Der Chef des Krefelder Zoos, Direktor Dr. Paul Vogt, sah in einem ausgewachsenen Wels ferner eine Gefahr für seine Flamingos und hielt auch eine Umquartierung des Fisches in die Krickenbecker Seen für unangebracht, da Kleinkinder gefährdet werden könnten (Rheinische Post vom 12.10.2001).

Nach und nach festigte sich der Name "Kuno, der Killer-Wels" und der angeblich Dackel fressende Fisch fand so seinen Weg in eine für Fische normalerweise eher unübliche Vermarktung. Leon Cornelius, der Gastwirt des Restaurants "Volksgarten-Pavillon", gründete mit Uwe Heil die Gruppe "Kunos Freunde", welche verschiedene CDs mit Kuno-Songs herausbringt und auf Veranstaltungen auftritt. Eine Autorin schrieb ein Kinderbuch mit Kuno als Titelhelden.

Am 24.07.2003 meldeten die Zeitungen den Tod von Kuno. So berichtet der Kölner Express, das Mitarbeiter des Grünflächenamtes am vorherigen Donnerstag einen Wels von 1,50 Meter Länge und 35 Kilo Gewicht tot auf dem Volksgarten-Weiher treibend aufgefunden haben. In der Rheinischen Post findet sich zudem der Hinweis, dass die Stadt den Fisch ausstopfen und im Museum Schloss Rheydt ausstellen will.

Schon einen Tag später lebte der Mythos Kuno jedoch wieder auf, da schließlich niemand den Wels eindeutig identifizieren konnte. Insbesondere Kunos Fans - darunter "Kunos Freunde" - bezweifeln, dass es sich bei dem in der Sommerhitze 2003 verendeten Tier tatsächlich um den berühmten Fisch handelt, zumal noch größere Welse im Weiher vermutet werden.

Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt Kuno wohl noch heute...

Hier finden sie einige der nationalen Presseartikel zu Kuno

Hie finden sie einige internationale Presseartikel zu Kuno